Geschichte


 Auszug aus der Beiselchronik

1715         Pfarrer Elias Schneider schlägt vor, die Schulvisitation künftig im
                 Frühjahr, Sommer oder Herbst durchzuführen, um „den Kindern im
                 Grünen einige Ergötzlichkeiten zur Aufmunterung ihres Fleisses“
                 gönnen zu können.

1795         Zum letzten Mal findet in reichsstädtischer Zeit Schulpredigt und
                 Examen statt.

1808         Das erste Kinderfest mit Gottesdienst, Umzug, Spielen und
                 geselligem Beisammensein wird gefeiert.

ab 1818    Die Wilhelmshöhe entwickelt sich nach und nach zum Festplatz.

1826         Der Festtermin wird auf den Dienstag nach Pfingsten verlegt, das
                 Kinderfest, auch Maien- oder Maienkinderfest genannt, findet nun
                 regelmäßig auf der Wilhelmshöhe statt. Das Fest wird mehr und
                 mehr ausgestaltet, auch ein Nachfest am folgenden Tag kommt
                 hinzu.

1851         Im Leutkircher Wochenblatt wird erstmals ein „Nachkinderfestes“
                 oder „Kinderfest der Großen“ am Sonntag nach dem Kinderfest
                 angekündigt.

1900         Das Lied „Froh herbei, wolkenfrei“ wird erstmals als Kinderfestlied
                 erwähnt.

1914         Es wird erstmals von einem „Kleinkinderfest“ (für die Kindergärten)
                 berichtet. 

1950         Die Volksschule am Oberen Graben führt in der Turn- und Festhalle
                 das Stück „Rumpelstilzchen“ als erstes Kinderfesttheater auf.

1958         Die Leutkircher Heimattage und das 150-jährige Jubiläum des
                 Kinderfestes werden gefeiert. Ab diesem Jahr wird das Kinderfest
                 am Samstag eröffnet und es findet am Sonntag beim
                 „Kinderfest der Großen“ ein zusätzlicher Umzug unter Beteiligung
                 der Leutkircher Vereine statt.

1961         Ein Kinderfestausschuss dem auch Leutkircher Bürger angehören
                 wird gegründet. Der Ausschuss organisiert seitdem zusammen
                 mit der Stadt das Kinderfest.

1968         Das erste Kinderfest mit einem Festzelt auf der Wilhelmshöhe.

1972         Erstmals beteiligen sich alle Schulen und Musikkapellen aus
                 den Ortschaften, die nun zur Stadt Leutkirch gehören, am Umzug.

1998         Der damalige Stadtmusikdirektor Anton Mang schreibt ein neues,
                 zusätzliches Kinderfestlied von „Ja heut' ist Kinderfest bei uns
                 in Leutkirch“.

2004         Der von der Leutkircher Familie Stör gestiftete Kinderfestbrunnen
                 wird eingeweiht.

                 Der Brunnen wurde von Bildhauer Bonifatius Stirnberg gestaltet
                 und zeigt Szenen vom Kinderfest.

2006         Der Förderverein des Kinderfestes Leutkirch e. V. wird gegründet.

2008         Leutkirch feiert das 200-jährige Jubiläum des Kinderfestes.

 

 

 

TSG Spielmannszug

Spielmannszug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Gruppenfoto beim 200. Jubiläumskinderfest auf der Wilhelmshöhe

Zum wichtigsten Auftritt des Spielmannszuges gehört bis heute das traditionelle Leutkircher Kinderfest, bei dem die Trommler und Pfeifer fast täglich im Einsatz sind. Zur Kinderfesteröffnung, am Seniorennachmittag, zum Weckruf frühmorgens am Kinderfest-Dienstag, zum Umzug und Kinderfestabschluss sind die ca. 25 Aktiven mit Eifer dabei. 

 - Zur Geschichte des Spielmannszuges mehr auf der Homepage www.spielmannszug-leutkirch.de -

 

 

 

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